Nebelthau-Gymnasium

Physik Workshop an der JUB

9.3.2020

An der Jacobs Universität wurde vom 21.- 25. Januar, ein Physik Workshop für Schüler angeboten. Wir (Naemi und Emily,11. Jg) haben uns entschlossen diesen zu besuchen, da wir kein Physik Unterricht mehr haben, aber dennoch an dem Fach interessiert sind.

Der Workshop wurde von zwei Studenten geleitet, welche Physik studieren. Einer der beiden studiert an der JUB und der Andere am MIT in der USA.

Der gesamte Workshop war auf Englisch und das Thema war „The principle of least action".

Am ersten Tag wurden wir von Professoren begrüßt, die uns den Ablauf erklärten und uns die Studenten vorstellten. Am Workshop haben insgesamt 22 Oberstufenschüler aus Bremen und anderen umliegenden Städten mitgemacht. Nachdem wir uns alle kennengelernt hatten, starteten wir mit „Fermat´s principle of least time" ins Thema und bewiesen damit unter anderem die uns schon vorher bekannten Regeln der Optik.

Am nächsten Tag lernten wir im Zuge des „Principle of least action" eine neue Größe, die „Langrangion" kennen.

Mit der Euler-Langrange-Gleichung konnten wir am Mittwoch beweisen, dass der Weg mit minimaler Aktion, auch der tatsächliche Weg ist, den z.B. Gegenstände im Flug nehmen. Des Weiteren konnten wir die Newton´schen Gesetze mit Hilfe von Beweisen bestätigen.

Donnerstag haben wir uns mit Wissenschaftlichen Papieren beschäftigt und an einem Beispiel zu unserem Thema lernten wir sie zu lesen und wie man sie schreibt.

Am letzten Tag befassten wir uns mit Symmetrien, darauf aufbauend dann mit dem Noether Theorem. Nachfolgend setzen wir uns mit philosophischen Fragen der Physik auseinander, wie z. B. Warum nimmt Licht immer den schnellsten Weg? Woher kennt es diesen? Ist Licht vielleicht sogar schlau und kann denken?

Am Ende wurden wir von den Professoren verabschiedet und erhielten zusätzlich Zertifikate.

Der Unterricht lief typischerweise so ab, dass die Studenten erst einmal an der Tafel das Thema des Tages vorstellten und wir anschließend versuchten Aufgaben mit Hilfe des neu Gelernten zu lösen. Anschließend durften wir gemeinsam in der dortigen Mensa ein Mittagessen einnehmen.

Alles in Allem hat uns der Workshop sehr viel Spaß gemacht, obwohl er sehr anspruchsvoll war, da man sich extrem konzentrieren musste, um der Thematik zu folgen. Insbesondere die mathematischen Teile waren nicht einfach und natürlich war alles auf Englisch nochmal schwieriger. Nach der Zeit sind wir aber immer besser mitgekommen und konnten somit einen spannenden Einblick in das Studienfach Physik gewinnen.